Verantwortung.

Mit über einem Jahrzehnt an Erfahrung als Ingenieur und Projektleiter bringe ich nicht nur tiefgreifendes technisches Wissen, sondern auch ein ganzheitliches Verständnis für die Bedürfnisse aller Projektbeteiligten mit. Als ehemaliger Bauherr kenne ich die spezifischen Herausforderungen und Sorgen, die mit der Planung und Umsetzung von Bauprojekten verbunden sind.

Diese Doppelrolle hat mir die Erkenntnis gebracht, dass für ein erfolgreiches Projekt jeder Beteiligte zwischen 20 und 30 Prozent an “Spielraum” sowohl in der Planung als auch in der Kommunikation einräumen sollte. Dies schafft Raum für lösungsorientiertes und zielgerichtetes Arbeiten und ermöglicht es, Herausforderungen proaktiv und flexibel zu begegnen.

Meine Spezialisierung liegt in der Bewältigung komplexer technischer Herausforderungen, insbesondere bei Renovierungen und Umbauten in Bestandsgebäuden. Hier konnte ich meine Erfahrungen vor allem im Neuenheimer Feld in Heidelberg sammeln, einem Gebiet, das für seine besonderen Anforderungen bekannt ist.

Egal, ob es sich um ein Neubauprojekt oder eine Sanierung handelt, ich biete einen ganzheitlichen Service, der von der ersten Konzeptidee bis zur finalen Umsetzung reicht. Dabei achte ich stets darauf, individuelle Lösungen zu entwickeln, die sowohl Ihr Budget als auch Ihren Zeitrahmen respektieren.

“Wir formen unsere Gebäude, und danach formen sie uns.”

– Winston Churchill –

Dieses Zitat betont die tiefe Verantwortung, die beim Bauen einer Struktur entsteht. Es spricht nicht nur zur technischen, sondern auch zur sozialen und kulturellen Dimension des Bauens. Ein gut durchdachtes Gebäude kann Generationen prägen, und deshalb ist die Verantwortung derjenigen, die es errichten, immens.

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Qualität

In der heutigen Geschäftswelt der Ingenieurdienstleistungen sehen wir uns einer bedeutsamen Herausforderung gegenüber: Vergabeverfahren, die zunehmend von der Größe und den Referenzen eines Büros beeinflusst werden, ohne die tatsächliche Qualität und das Engagement des einzelnen Ingenieurs zu berücksichtigen. Große Ingenieurbüros erhalten oft den Vorzug, was die Annahme vermittelt, dass mehr Mitarbeiter und umfangreichere Referenzlisten gleichbedeutend mit geringerem Risiko und höherer Zuverlässigkeit sind.

Diese Tendenz kann jedoch zu einer Verdrängung kleinerer Anbieter führen und einem Monopol Vorschub leisten, welches die Vielfalt und Innovation im Ingenieurbereich einschränkt. Zudem gewährleistet die Anzahl der Mitarbeiter oder der Umfang der Referenzen eines Büros nicht automatisch, dass die Personen, die an früheren Projekten gearbeitet haben, dieselbe Exzellenz in neue Aufgaben einbringen. Nicht selten kommt es vor, dass Projektleiter, obwohl sie auf dem Papier angeführt werden, keine reale Verantwortung für die Durchführung und den Erfolg eines Projekts übernehmen.

Wir setzen uns dafür ein, diese Branche wieder auf das zu fokussieren, was wirklich zählt: die Qualität der Arbeit und die individuelle Betreuung jedes Projekts. Unsere Philosophie beruht darauf, dass nicht die Größe eines Büros, sondern die Expertise und die persönliche Hingabe des Einzelnen die wahren Träger des Erfolgs sind.

Es ist Zeit, den Fokus zurück auf das Wesentliche zu lenken – auf Planungen und Lösungen, die Bestand haben und auf die Personen, die sie mit Sorgfalt und Sachverstand umsetzen. Wir stehen für eine Zukunft, in der jedes Projekt als einzigartige Gelegenheit gesehen wird, Qualität und Funktionalität zu liefern, und in der jeder Kunde die Gewissheit hat, dass sein Ingenieur nicht nur auf dem Papier existiert, sondern mit Leidenschaft und Kompetenz am Werk ist.

Gemeinsam können wir eine Umgebung schaffen, die wahre Qualität und nachhaltige Praktiken im Ingenieurwesen fördert, abseits von Größe und Marktmacht. Schließen Sie sich uns an, um diesen Wandel voranzutreiben.

Berliner Flughafen (BER)

Der Berliner Flughafen ist ein Paradebeispiel für Planungsfehler, Kommunikationsmängel und Budgetüberschreitungen. Ursprünglich für 2012 geplant, wurde der Flughafen erst im Oktober 2020 eröffnet und die Kosten beliefen sich auf über 6 Milliarden Euro, weit mehr als die ursprünglich geplanten 2 Milliarden Euro.

Quelle: Mehdorn, H. (2014). “Berliner Flughafen: Eine unendliche Geschichte von Fehlplanungen.” Der Spiegel.

Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie in Hamburg ist ein weiteres Beispiel für ein Projekt, das aufgrund von Planungsfehlern und Kostenschätzungsfehlern ins Stocken geriet. Ursprünglich mit 77 Millionen Euro veranschlagt, betrugen die Endkosten rund 866 Millionen Euro.

Quelle: Müller, L. (2017). “Elbphilharmonie: Das Milliarden-Debakel.” Die Zeit.

 

Stuttgart 21

Dieses Bahnprojekt litt ebenfalls unter massiven Planungsfehlern und öffentlichem Widerstand. Das Projekt, dessen Bau 2010 begann, sollte ursprünglich 4,5 Milliarden Euro kosten. Die jüngsten Schätzungen gehen jedoch von Kosten bis zu 8 Milliarden Euro aus.

Quelle: Ullrich, P. & Wagner, W. (2017). “Stuttgart 21: Chronik eines Bahn-Desasters.” Süddeutsche Zeitung.

Fazit

Ob es der Berliner Flughafen, Stuttgart 21 oder die Elbphilharmonie ist, alle diese Projekte zeigen, wie entscheidend die Planungsphase für den Erfolg oder Misserfolg eines Projekts ist. Fehlende Kommunikation, unzureichende Risikoanalyse und Kostenschätzungsfehler sind nur einige der Faktoren, die zu den enormen Verzögerungen und Kostenüberschreitungen geführt haben.

Diese Beispiele unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung, einer realistischen Kostenschätzung und einer effizienten Kommunikation zwischen allen Beteiligten.